Archiv für 11. März 2007

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Israel plante Libanon-Krieg Monate vorher…

..Hisbollah: „Olmert bestätigt uns“ (Quellen: radio-utopie / israelnetz)

Nun hat es die Weltöffentlichkeit schriftlich – Regierung und Militär von Israel planten laut Aussage von Ehud Olmert vor der israelischen „Winograd“-Untersuchungskommission den Angriffskrieg gegen den Libanon im Sommer 2006 schon Monate voher, und nicht nur das – sie informierte auch die Regierungen von Frankreich, Grossbritannien und den USA im Voraus.

Wie die linke iraelische Zeitung „Ha´aretz“ berichtet, beschäftigte sich Olmert in einem Meeting bereits am 8.Januar mit der „Situation“ im Libanon, ganze 4 Tage nach seiner Berufung als Premierminister.
Laut seiner eigenen Aussage fragte er bereits im März seine Militärkommandeure, ob einen konkreten Operationsplan für den Fall eines Kidnappings an der Nordfront gäbe, diese bestätigten das. Er wählte selbst unter den verschiedenen Szenarios den eines Luftkrieges mit „moderaten“ (Olmert) Bombardements und einem begrenzten Bodenkrieg.
Das Ganze sei eine Reaktion auf bereits vorangegangene Entführungsversuche der Hisboallah Ende 2005 gewesen und schon von seinem Vorgänger Sharon initiiert worden.

Im Mai habe er sich mit der (bitte festhalten) Regierung des Libanon unter Fuad Siniora abgesprochen und U.S.-Präsident George W. Bush, Tony Blair und Jacques Chirac informiert. (weiterlesen…)

Israelnetz schreibt dazu:

Die Hisbollah hat die angeblichen Äußerungen Ehud Olmerts zum Libanon-Krieg begrüßt. Damit bestätige der israelische Premier das, was die Gruppierung schon die ganze Zeit gesagt habe: dass Israel den Krieg im Voraus geplant habe.

„Premierminister Ehud Olmert hat zugegeben, dass die Entscheidung, den Juli-Krieg zu eröffnen, vier Monate vor der Operation gefallen ist, bei der die beiden israelischen Soldaten entführt wurden“, sagte der Nachrichtensprecher des Hisbollah-Senders „Al-Manar“ am Donnerstagabend. „Juli-Krieg“ heißt der Libanon-Krieg von 2006 im Vokabular der Terrorvereinigung.

Während des gesamten Krieges und danach hatte der Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah beteuert, Israel habe den Krieg schon vorher geplant. Es habe die Entführung von Ehud Goldwasser und Eldad Regev „ausgebeutet“, um in den Krieg zu ziehen. Damit wehrte er sich gegen internationale Kritik und versuchte, seine Organisation als Opfer der Umstände darzustellen.

Die Hisbollah kritisierte auch die libanesische Regierung, die „Israel im Krieg geholfen“ habe. „Die Frage ist, welche Partei neben Olmert an dieser Verschwörung beteiligt war“, sagte der Hisbollah-Abgeordnete Mohammed Fneisch gegenüber „Al-Manar“.
Der Bericht aus Israel könnte der Terrorgruppe, die derzeit an Macht verliert, neuen Aufschwung geben, vermutet die israelische Zeitung „Jediot Aharonot“. (weiterlesen…)




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