Kinderarbeit in England und in chinesischen Zulieferbetrieben, Ausbeutung und katastrophale Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben, exzessiver Fleischverbrauch mit negativen ökologischen und sozialen Folgen, …
..mal abgesehen von den „üblichen Vorwürfen“ – der rothaarige Clown Ronald, mit seinen 1,5 Millionen Beschäftigten, und einem Jahres-Umsatz von 35,68 Milliarden Euro (in 2002, laut „Schwarzbuch Markenfirmen„), hat an mir noch nie wirklich was verdient. Mir hat Mäckes als Kind schon nicht geschmeckt, und heute als Lacto-Vegetarier blieben mir eh bloss die schlabbrigen Fritten, die mir weder den Weg noch das Geld wert sind, von den selbstgesetzten Prinzipien mal ganz abgesehen.
In den USA hatte McDonald’s seit 1990 sogar extra damit geworben, seine Pommes Frites in reinem Pflanzenfett zu brutzeln, damit waren sie auch für Vegetarier sowie für Hindus, die in der Regel keine Rinderprodukte essen, weil sie die Kuh als heilig betrachten, verträglich.
Um allerdings herauszufinden, dass die laut McDonald’s in Pflanzenöl frittierten Pommes Frites tatsächlich auch Rindertalg enthalten, hätten Kunden erstmal ganz genau nachfragen müssen.
So gab die Junk-Food-Kette 2002 zu, dass den Kartoffelstäbchen Geschmacksstoffe vom Rind zugesetzt werden, bevor sie an die Restaurants ausgeliefert werden. Das Unternehmen erklärt, man habe den Kunden den Einsatz von Talg nicht verschwiegen. In der Zutatenliste tauchen allerdings nur „natürliche Aromen“ auf.
Der Konzern macht allerdings geltend, dass das Unternehmen niemals ausdrücklich behauptet habe, die Pommes frites seien vegetarisch.
Mit einer Entschädigung von zehn Millionen Dollar hatte die Fast-Food-Kette versucht die Gemüter von Hindus und Vegetariern beruhigen.
Von diesen Millionen sollte jeder der insgesamt elf Kläger je 4.000 Dollar erhalten, der Rest des Geldes sollte nach Angaben von McDonald’s-Sprecherin Anna Rozenich an Verbraucherschutzorganisationen gehen. Mittlerweile versucht sich Mc ein „grüneres“ Image zuzulegen, für wie glaubwürdig man das auch immer halten mag.
Übrigens: Sogar auf dem US-Militär Stützpunkt Guantánamo Bay existiert eine Filiale
Nicht gewusst? Ich denk mal viele wussten das hier bisher ebensowenig:

Kennzeichnungslücke -
Und keiner erfährt, was drin istVor drei Jahren startete Foodwatch ihre „Burgerbewegung“. Erklärtes Ziel: McDonalds dazu bringen, Fleisch von gentechnikfrei gefütterten Rindern einzusetzen. Doch die Fastfood-Kette teilt Kunden bis heute noch nicht einmal mit, dass gentechnisch veränderte Organismen Bestandteil ihrer Burger sind. (weiterlesen… @schrotundkorn.de)
„Täglich essen etwa 2,3 Millionen Menschen bei McDonald’s. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000 Kilogramm Hackfleisch zu Burgern verarbeitet, das von Kühen kommt, die gentechnisch verändertes Futter fressen…“ (siehe burgerbewegung.de)
..ob Tiere, deren Fleisch konsumiert wird, mit Gen-Pflanzen gefüttert wurden, muss Verbrauchern nicht mitgeteilt werden. Und Punkt.
Weitere namhafte Beispiele für dem Kunden heimlich untergeschobenes Gen-Food wären übrigens Müll(er)-Milch, oder auch „Landliebe„, wie nur allzuoft ein Name der zwar Naturverbundenheit und Umweltbewusstsein vortäuscht, hinter dem man aber die (vor allem für die Tiere) knallharte und allein auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Industrie nicht vergessen darf.
Siehe auch:
- mcspotlight.org
- Was ist faul bei McDonald’s?
- Gen-ethischer Informationsdienst
- markenfirmen.com
Neueste Kommentare