Archiv für 13. Juli 2007

13
Jul
07

Invoke 9/11 – Eine Geisterbeschwörung der besonderen Art

Damit es auch ja keiner vergisst, und wirklich jeder versteht worum es eigentlich nochmal genau geht – hier die Kurzfassung ;-) :

Info:

Invokation (lateinisch: Hineinrufung) ist eine Technik der Magie. Der Ausführende glaubt, ein Geistwesen herbeirufen zu können, von dessen Existenz er überzeugt ist. Invoziert im engeren Sinne bedeutet hier das Hinein-Rufen (lat. in-vocare) in den Körper des Magieanwenders. Der Gegenbegriff zur Invokation ist die Evokation, wobei das Geistwesen als außerhalb der Person zu beschwören gedacht wird.

Religionsphänomenologisch bezeichnet die Invokation die Anrufung einer höheren Macht, beispielsweise im Katholizismus die Anrufung eines Heiligen. Invokation ist eine Glaubensannahme, aus wissenschaftlicher Sicht wird davon ausgegangen, dass die herbeigerufenen Wesen nicht real sind, sondern lediglich in der Vorstellung des „Magiers“ existieren…

@wikipedia

13
Jul
07

Kinderarmut: Weniger Essen dank Hartz IV

von Prof. Rainer Roth, Frankfurt Main

Eine erfreuliche Mitteilung. Die SPD/CDU Bundesregierung tut etwas gegen Kinderarmut. Mit der Anhebung des Regelsatzes ab 1.Juli 2007 um 2 Euro mtl. stieg der im Regelsatz von Schulkindern bis 14 Jahren enthaltene Anteil für die Ernährung von 2,27 auf 2,28 Euro pro Tag. Der Aufschwung ist auch bei Hartz IV-EmpfängerInnen angekommen.

Wer aber weiß schon, dass 1987 im Regelsatz eines 12-jährigen Schulkindes noch 2,90 Euro für Essen und Trinken enthalten waren? Die herrschenden Parteien haben Kindern und ihren Eltern nach und nach in erheblichem Umfang Mittel für Essen und Trinken entzogen.

Ernährungsanteil bei Erwachsenen

Der Regelsatz eines alleinstehenden erwachsenen Sozialhilfebeziehers betrug 1987, also vor 20 Jahren, im Bundesdurchschnitt (umgerechnet) 203 Euro (398 DM).

Damals galt: 57% dieses Betrags, d.h. 116 Euro oder 3,87 Euro am Tag entfielen auf Ernährung. Ab Juli 2007 sind es noch 3,81 Euro. Mit dem annähernd gleichen Betrag kann man sich aber nur noch 20% weniger Lebensmittel kaufen, da die Lebensmittelpreise in diesem Zeitraum um 20% gestiegen sind.

Warum 57%?

Seit Anfang der 70er Jahre wurden die Regelsätze auf der Basis von Warenkörben festgelegt. Die Ernährungsausgaben für Erwachsene beruhten auf Berechnungen, wie ein durchschnittlicher Kalorienbedarf von Erwachsenen von 2250 Kalorien pro Tag zu befriedigen wäre. Sie betrugen rd. 57% des damaligen Eckregelsatzes.

Seit dem Ende der 80er Jahre galt als Maßstab für die anerkannten Ernährungsausgaben nicht mehr, wieviel jemand für eine halbwegs befriedigende Ernährung angeblich braucht, sondern was die unteren Verbrauchergruppen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) tatsächlich dafür ausgeben. Das war weniger als die kärglichen Beträge, die vorher zugestanden wurden.

Ernährungsanteil bei Schulkindern

Noch krasser war die Entwicklung bei den Kinderregelsätzen.

Die Prozentsätze der Kinderregelsätze und die Einstufung in Altersklassen orientierten sich mit der Einführung von Warenkörben Anfang der 70er Jahre vor allem am Kalorienverbrauch. Sie betrugen z.B. wegen des steigenden Energieverbrauchs für 8-11 jährige 65% und für 12-15-jährige 75% des Eckregelsatzes, für 16-21 jährige 90%. (Regelsatzverordnung vom 10.07.1971 nach Käthe Petersen, Die Regelsätze nach dem BSHG, Frankfurt 1972, 52) Das galt bis 1990.

Ein 12-jähriges Schulkind hatte auf dieser Grundlage im Jahre 1987 noch 87 Euro mtl. oder 2,90 Euro täglich zur Verfügung, ein zehnjähriges Schulkind 75 Euro bzw. 2,51 Euro.

Ab Juli 2007 sind davon noch 2,28 Euro übrig geblieben.

Würden die damaligen Prozentsätze vom Eckregelsatzes heute noch bestehen und wäre die Steigerung der Lebensmittelpreise um 20% berücksichtigt worden, müsste der Ernährungsanteil eines 12-jährigen Schulkindes heute nicht 2,28 Euro, sondern 3,48 Euro pro Tag betragen. Die zugestandenen Mittel für Essen und Trinken von Schulkindern aus Armutsfamilien sind also real um 1/3 gekürzt worden.

Das muss bekannt gemacht werden!

…Ganzen Artikel lesen / Quelle: pr-sozial / elo-forum.net

13
Jul
07

Money as Debt – Geld als Schuld (deutsche Untertitel)

„Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten!“ – so locken die Banken deine hart erarbeiteten Moneten in ihren Tempel. Wenn Du zu denen gehörst, die Geld niemals arbeiten sahen, könnte dieser Text für Dich interessant sein. Wenn Du Geld schonmal hast arbeiten sehen: Uns würde ein Foto davon interessieren…

Geld: Der heilige Mammon, dem wir alle hinterher rennen. Wir gehen „Geld verdienen“ und nicht etwa „Urlaub verdienen“ oder „Essen verdienen“. Geld muß es schon sein. Aber unser Geld bringt ein „klitzekleines“ Problem mit sich. Ein unscheinbares Problem, was immer größer wird, was aber oft übersehen wird: Der Zins.

Jeder von uns kennt die Freude, die um sich greift, wenn man sich vorstellt, man sei Millionär. 1.000.000 Euro auf dem Konto und läppische 5% Zinsen (bei Millionären sind die Banken weit weniger geizig als beim Kleinsparer!): Also „verdient“ man ohne einen Finger krumm zu machen 50.000 Euro im Jahr. Soviel kriegen die wenigsten Menschen mit harter Arbeit!

Doch stellt sich die Frage: Woher kommen die Zinsen? Geld arbeitet nicht wirklich selbst, jemand borgt es sich und zahlt Zinsen. Die 50.000 die wir als Millionäre also kriegen würden, muß jemand anders bezahlen. Woher nimmt er diese Zinsen? Er kauft mit unserer Million Maschinen, bezahlt Leute und schlägt unsere Zinsen auf die Preise für die Produkte drauf, die er verkauft. Also: Nicht unser Geld erarbeitet mehr Geld, sondern die Menschen, die die Produkte kaufen bezahlen von ihrem Arbeitslohn unsere Zinsen. Obwohl sie also nicht einmal Schulden haben müssen, bezahlen sie die Zinsen der Millionäre. Und die Leute, die sich die Million geborgt haben, treten indirekt als Zinseintreiber auf…

..weiterlesen / Quelle: killerzins.de

Ebenso interessant, die Frage: Wie entsteht überhaupt Geld?

…Wissen sie es? Paul Grignons eindrucksvoller Film erklärt in anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat – und was man dagegen tun könnte! Gerade mal so lange wie eine Schulstunde, erklärt dieser Film mehr über unsere Welt, als uns in Jahren des Schulbank Drückens jemals gezeigt wurde.

Wenn auch sie tagtäglich dem lieben Geld nachjagen, wird die verblüffende Erkenntnis der wahren Natur ihrer Beute sie mit Sicherheit interessieren! Und wenn nicht, gibts natürlich das Geld zurück…

Siehe auch:

- Unser Geld – Was ist das? @meinekleinanzeige.de
- Materialien zur Geld-, Zins- und Schuldenproblematik @geldreform.de
- Blickpunkt: Zins, Freiwirtschaft, Wirtschaftspolitik @systemfehler.de
- Warum das Zinssystem zu Wirtschaftscrash und Kriegen führen muss… @intern
- weitere Artikel zur Finanzthematik @geldcrash.de
- Schuldenuhr und weitere Infos @miprox.de




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