Archiv der Kategorie 'Iran-Krieg'

20
Jul
07

“Dieser Sommer wird muslimische Siege in der Region und die Niederlage unserer Feinde sehen!” – Ahmadinejad in Damaskus

Der iranische Präsident habe, nach Angaben der den israelischen Geheimdiensten eng verbundenen Seite DEBKAfile, die Absichten des Iran für den Mittleren Osten herausposaunt, als er am Donnerstag, 19. Juli in Damaskus ankam.
DEBKAfile’s Quellen im Mittleren Osten wollen enthüllt haben, daß, hinter der Prahlerei, Ahmadinejads Gespräch mit Irans engstem Verbündetem, dem syrischen Präsidenten Bashar Assad, bitter für ihn war. Angeblich warnte er Assad, er solle besser aufhören seine Bereitwilligkeit zu Friedensgesprächen mit Israel zu signalisieren, weil dieses Verhalten den Plänen Irans für einen Krieg in diesem Sommer im Wege stände.

Ahmadinejad habe Assad daran erinnert, daß Teheran fast ein Jahr mit ausführlichen Vorbereitungen für einen Sommerkrieg verbracht hätte, und nicht dulden würde, daß der syrische Herrscher diese Bemühungen sabotiere. Assad wurde an seine sehr große Schuld gegenüber der islamischen Republik erinnert. Allein in die letzten Monaten habe der Iran hunderte Millionen Dollar für Waffenkäufe Syriens von Rußland bereitgestellt; Syrien erhält sein öl unentgeltlich, und Rohstoffe und Fertigwaren zu subventionierten Preisen.

Nach DEBKA-Angaben antwortete Assad, daß er trotz allem gebührenden Respekt und Anerkennung für die Unterstützung durch seinen iranischen Bruder, verpflichtet sei, sich um Interessen seines Landes zu kümmern, obwohl er selbstverständlich seine Freundschaft mit Tehran schätze. Ahmadinejad habe darauf hingewiesen, daß die Bedingung des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert für Gespräche der Abbruch von Damaskus’ Beziehungen zu Teheran war.

Weit angenehmer soll die Konversation des iranischen Präsidenten mit dem Hizballah-Generalsekretär Hassan Nasrallah verlaufen sein, der in einem schwer gesicherten Konvoi aus dem Libanon in die syrische Hauptstadt anreiste. Nasrallah, der in Furcht vor einem möglichem israelischen Angriff lebt, verlässt selten sein Bunkerversteck. Ahmadinejad habe den Schützling Teherans gebeten zu versuchen zu verstehen, daß seine Regierung finanziell durch ihre Vorbereitungen für Krieg belastet würde, und folglich im Augenblick nicht imstande sei, die versprochene eine Million Dollar zu überweisen, um die Kriegsschäden zu reparieren die der Süden Libanons letztes Jahr erlitten hat.
Der Hizballah-Führer sagte, daß, obwohl er die Schwierigkeiten Tehrans völlig verstehe, er ebenfalls durch die hohen Kosten seiner Versprechen gegenüber den Einwohnern des Südlibanon belastet wäre.

Ahmadinejad hatte DEBKA zufolge eine einfachere Zeit mit den Köpfen von acht der neun palästinensischen Terroristenführer, die in der syrischen Hauptstadt beherbergt sind. Ihnen soll er sich optimistisch gezeigt haben.
Israel sei viel schwächer als es vorgibt, sagte er, und ein gemeinsamer Kampf mit Syrien könnte leicht den Zionisten-Staat stürzen. Er erinnerte an Hizballahs „Sieg“ im letzten Jahr, als Demonstration dafür, daß die Palästinenser in der Lage wären, Israel auch ohne Deckung durch eine große Armee zu zerquetschen. Die kommenden Monate, brüstete er sich, würden ihn Schulter an Schulter mit den palästinensischen Brüdern in Israel einmarschieren sehen.

Nach dem Treffen mit der Gruppe habe der iranische Präsident mit jedem der hartlinigen palästinensischen Führer Gespräche von Angesicht zu Angesicht geführt, und sich ihre Bitten um Bewaffnungen und Finanzierung angehört. Vor dem Heimflug ließ er angeblich eine Gruppe al-Quds-Brigadeoffiziere der Revolutionären Garden mit Anweisungen für die Missionen zurück, die jedem der palästinensischen Terrorleiter im bevorstehenden Sommerkrieg zugewiesen werden sollen.

Quelle/Original-Artikel: DEBKAfile .

Siehe auch:

- Iran – Syrien: Mahmud Ahmadinedschad bei Bashar Assad in Damaskus zu Gast @RIANovosti
- Israelischer General warnt vor Angriff auf Israel durch Bündnis Iran-Syrien-Hizballah-Hamas @intern

30
Mai
07

Kurzgefasstes…

Neocon Zoellick soll Chef von Weltbank werden

Washington: Der Präsident der USA, George W.Bush versucht eine weitere Rochade der ausblutenden Reihen von strammen Neokonservativen. Nachfolger von ex-Pentagonvize Paul Wolfowitz als Chef der Weltbank soll nun ausgerechnet Robert Bruce Zoellick werden, einer der Unterzeichner des 1998 vom „Project for a New American Century“ initiierten Briefes an Bill Clinton, in dem schon damals ein Eingreifen im Irak gefordert worden war…

..weitere spannende Fakten über Zoellick unter radio-utopie.

Krieg als lohnendes Geschäft – Das Handelsblatt richtet Kriegskonferenz aus

Die in Düsseldorf ansässige Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ veranstaltet vom 3. bis 4. Juli in Berlin die Konferenz „Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie“. Dort treffen sich Militärs, PolitikerInnen und VertreterInnen von Rüstungsfirmen, um nicht nur gemeinsam neue anstehende Militäroperationen anzudenken, sondern auch um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen.

Dass Kapitalismus ohne Kriege nicht denkbar ist, zeigt schon die Geschichte. Deshalb ist es auch nur konsequent, wenn die größte Wirtschaftszeitung Deutschlands, das Düsseldorfer „Handelsblatt“, mit dieser Konferenz maßgebliche Exponenten der Kriegstreiberei an einen Tisch bringt. Schon zum vierten Mal findet die Konferenz „Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie“ in Berlin statt. Im Dorint Sofitel Schweizerhof findet sich nahezu alles ein, was im europäischen Rüstungs- und Militärbereich Rang und Namen hat. Etwa 300 Personen werden erwartet…

..mehr dazu unter terz.org

Afrika nur ein „PR-Gag“ für G8?

Eine Woche vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm haben Hilfsorganisationen und Globalisierungskritiker die Afrika-Politik der reichen Industriestaaten scharf kritisiert. Die beim Gipfel der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) unter deutschem Vorsitz angestrebten Ziele seien „wohlfeile Rhetorik“, ein „Ablenkungsmanöver“ und klar gegen die Interessen Afrikas, kritisierten die Organisationen Attac, Oxfam sowie „Gerechtigkeit jetzt“. Sie warfen dem Westen erneut vor, die vor zwei Jahren zugesagte Verdopplung der Entwicklungshilfe bis 2010 auf dann jährlich 50 Milliarden Dollar deutlich zu verfehlen. (…) Den Industrienationen gehe es allein um den Zugang zu den Rohstoffen.

„Die G-8-Politik ist für Afrika kein Versprechen, sondern eine Drohung“, sagte Alexis Passadakis von der Welthandelskampagne „Gerechtigkeit jetzt“. Er warf Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, das Thema Afrika lediglich als „PR-Gag“ in der Öffentlichkeit verankert zu haben. Afrika sei kein Kernthema des Gipfels, so Passadakis weiter. Der von den Industriestaaten angestrebte Schutz von Investitionen und geistigen Eigentums sei unmittelbar gegen die Interessen Afrikas und verstärke die Nord-Süd-Geldströme…

..mehr dazu hier, hier und hier

Polizeistaatsmethoden – Aus der Pressemitteilung zum Wanderkessel am 28. Mai 2007 in Hamburg

Mit einem martialischen Polizeiaufgebot von mehreren tausend PolizistInnen wurde die friedliche und pluralistische Demonstration von über 6.000 GlobalisierungskritikerInnen gegen den ASEM-Gipfel der Außenminister in Hamburg von Anfang mit einem Wanderkessel begleitet.

Das Einsatzkonzept der Polizei war nicht nur ein Angriff auf die Grundrechte der DemonstrantInnen, sondern insbesondere auf die Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates, auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Zu Beginn der Demonstration wurden die VersammlungsteilnehmerInnen durch Vorfeldkontrollen und Observationen stigmatisiert, von einem vierreihigen Wanderkessel der Polizeieinheiten eingeschnürt und einzelne DemonstrantInnen im Verlauf der Demonstration gezielt mit Schlagstöcken attackiert und provoziert.

Das Deeskalationsgebot des Bundesverfassungsgerichts (Brokdorf-Urteil) richtet sich aber nicht nur an die VersammlungsteilnehmerInnen, sondern auch an die Polizei und die politische Führung.

Durch das wiederholte plötzliche Aufstoppen der Demonstration aufgrund vermeintlicher Auflagenverstöße im hinteren Teil der Demonstration entwickelte die Polizeieinsatzleitung – wie nach einem Drehbuch – die bekannten und gewollten Aufschaukelungsprozesse. Die körperliche Gewalt ging eindeutig von den Polizisten aus, die willkürlich auf DemonstrantInnen einschlugen und brutale Festnahmen inszenierten.

Quelle: steinbergrecherche. Weitere Informationen zum Thema Polizeistaat/Anti-G8-Demonstrationen hier und hier.
Den Terminkalender zum Gipfelprotest, sowie Mitfahrgelegenheiten, etc. gibt es hier.

Vorbeugendes Einsperren von Blockierer rechtswidrig

Sechs Jahre nach der vorbeugenden Ingewahrsamnahme des Anti-Atom-Aktivisten Jochen Stay bei einem Castor-Transport nach Gorleben hat das Landgericht Lüneburg das Vorgehen der Polizei für rechtswidrig erklärt. (…) Das Urteil habe auch Bedeutung für die geplanten Blockadeaktionen beim G-8-Gipfel in Heiligendamm… (Quelle: ap)

Weil das Thema in den nächsten Wochen wieder eine grössere Rolle spielen wird – noch ein paar aktuelle Beiträge zum Iran…

ASEM-Treffen fordert Teheran zu Stopp der Urananreicherung auf

Die Vertreter der 43 Staaten des ASEM-Forums in Hamburg haben den Iran aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen und mit den Vereinten Nationen (UNO) zusammenzuarbeiten…

Brown will Militäreinsatz nicht ausschließen

Der britische Premierminister in spe Gordon Brown will militärische Reaktionen im Atomstreit mit dem Iran nicht ausschließen…

Spionageanklage gegen drei US-Amerikaner

Wissenschafterin Esfandiari und Mitangeklagte sollen Netzwerk für „sanfte Revolution“ aufgebaut haben – Die US-Regierung hat die Führung in Teheran aufgefordert, drei wegen Spionage angeklagte US-Bürger unverzüglich freizulassen. US-Außenministerin Condoleezza Rice bezeichnete die Anklagen als Rechtsbeugung. „Die Angeklagten seien in keinerlei Spionage verwickelt, sondern gute Bürger beider Staaten…“

Alle drei Artikel sind hier zu finden. Dazugehörig, schon etwas länger Thema, und bereits im Irak realisierter Kriegs-mit-grund:

Ölpreis bald in Euro?

Der Iran rechnet mittlerweile etwa 70 Prozent seiner Öleinnahmen nicht mehr in Dollar ab und könnte sich weiter von der US-Währung lösen. Auch Venezuela ist dafür…

..ganzer Artikel hier.

BILD Springer’s Welt Der Zentralrat der Juden warnt vor Terror-Transrapid

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat vor dem möglichen Bau einer Transrapid-Strecke in Iran mit Unterstützung deutscher Unternehmen gewarnt. Angesichts der nuklearen Ambitionen und menschenverachtenden Äußerungen des Machthabers sei es skandalös, Geschäfte mit Teheran zu machen“, erklärte die Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch.

Mit „Holocaust-Leugnern“ dürfe keine Geschäftsbeziehung eingegangen werden, sagte sie mit Blick auf Äußerungen des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Eine Wirtschaftszusammenarbeit unterwandere zudem den Gedanken des Boykotts und sei ein „fatales politisches Signal“. Ferner werde der geplante Transrapid „nicht nur Pilger, sondern auch Waffen und Terroristen transportieren können“… (zur Quelle)

..sieh mal an..

Übrigens – morgen beginnt die diesjährige Bilderberg-Konferenz, dieses mal in Istanbul. Mehr Infos dazu hier oder hier. Interessantes zu den Bilderbergern auch unter wikipedia. Informationen zur letztjährigen Konferenz, Video und Teilnehmerliste bei infokrieg.tv.

Abschliessend – Zum Entstehen eines Mainstream ein Zitat aus „Mein Kampf“ - Adolf Hitler über die Verführbarkeit der „Masse“ – extrem lesenswert, und zu finden auf den nachdenkseiten.

11
Mai
07

Zur Lage am Persischen Golf: Überall Kriegsschiffe und Bomben

..Derzeit nähert sich die USS Nimitz mit hoher Geschwindigkeit dem Persischen Golf, wo sie zu zwei weiteren US-Flugzeugträgern und dem französischen Flugzeugträger Charles De Gaulle hinzustoßen wird. Es ist die massivste Konzentration navaler Feuerkraft in der Region seit dem US-Einmarsch in den Irak vor vier Jahren.

Warum findet diese Konzentration ausgerechnet jetzt statt? Offiziell soll die Nimitz die USS Dwight D. Eisenhower ablösen. Nach mehrmonatiger Stationierung in der Region soll die Eisenhower turnusgemäß in die USA zurückkehren – um gewartet zu werden und die Mannschaft auszutauschen. Allerdings weigert sich das Centcom (U.S. Central Command) – unter dessen Kommando sämtliche US-Militärstreitkräfte in der Region ‘Persischer Golf’ stehen -, den genauen Zeitpunkt des Abzugs der Eisenhower bekannt zu geben. Selbst die geplante Ankunft der Nimitz wird verschwiegen.

Zumindest für einen gewissen Zeitraum werden die USA somit drei Flugzeugträger – die je eine Kampfeinheit (carrier battle group) tragen -, in der Region haben. … Im April schiffte die USS Nimitz in den Pazifik ein – auf ihrem Weg in die Golfregion. Seither scheint sie vom Radar der Medien quasi verschwunden – wie das berühmte ‘verlorene Patrouillenboot’.

Seien Sie gewiss, die Iraner nehmen die Sache zur Kenntnis – im Gegensatz zu uns. Wenn die Kampfeinheit Nimitz im Golf anlangt, wird die Bush-Administration dort für einen unbekannten Zeitraum über die optimalen Vorrausetzungen für einen Angriff auf den Iran verfügen. Jede Menge strafende Bomben und Raketen werden bereitstehen, sollte sich Bush entschließen, seine oft wiederholte Drohung wahr zu machen, das iranische Nuklearprogramm mit militärischer Gewalt zu eliminieren. “Alle Optionen” lägen nach wie vor “auf dem Tisch”, pflegt die Bush-Administration – in ihrer vagen Art – zu sagen…

..Die USA machen vage Versprechungen, sie würden die Beziehungen zum Iran verbessern, falls – beziehungsweise sobald – der Iran sein Nuklearprogramm einstelle. Der gesamte Druck zu ersten Konzessionen lastet indessen auf dem Iran…

..Präsident Bush wird nicht müde zu betonen, dass er an einem Erfolg der “diplomatischen” Vorstöße, wie er es nennt, interessiert sei. Bis jetzt hat Bush jedoch keinen einzigen Vorschlag und keine einzige Initiative vorgebracht, auf die die Iraner realistischerweise positiv reagieren könnten.

Bush wartet möglicherweise einfach ab – in dem Wissen, dass seine “diplomatischen” Bemühungen mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern werden -, bis zu jenem Tag, an dem er dem amerikanischen Volk verkünden kann: “Wir haben alles versucht”, “ich bin mit meiner Geduld am Ende”. Er könne “die Sicherheit des amerikanischen Volkes” nicht länger durch “fruchtlose Verhandlungen riskieren” – während die Iraner gleichzeitig “fortfahren, an einer Atombombe zu basteln”. Daher habe er sich zu dem notwendigen, wenngleich hochriskanten Schritt entschieden, den US-Streitkräften Luft- und Raketenangriffe gegen iranische Nuklearanlagen zu befehlen. Zu diesem Zeitpunkt werden die 80 Flieger der Nimitz und die der Eisenhower und der Stennis bereits unterwegs sein zu ihren Zielen im Iran – ebenso wie Hunderte TLAMs und andere Waffen, die derzeit am Golf konzentriert werden.

..ganzen Artikel lesen / Quelle: lebenshaus-alb.de (Originalartikel: tomdispatch.com)

04
Apr
07

Ahmadinejad: Besser Amerika greift jetzt an, als in 8-10 Monaten

Am Dienstag hat sich, laut DEBKAfile, die iranische Führung erneut zu einer Krisensitzung getroffen, um zu einer Entscheidung über das weitere Vorgehen im Fall der gefangengenommenen britischen Marinesoldaten zu gelangen.

Zur Sprache kam auch das Eindringen zweier US-amerikanischer Kampfflugzeuge in den iranischen Luftraum über der Stadt Abadan, einem Zentrum der im Südwesten Irans liegenden Ölförderindustrie, am vergangenen Samstag, dem 31. März.

Der iranische Präsident habe sich auf diesem Treffen nicht besorgt über einen möglichen US-Angriff gezeigt, und wird mit der Aussage zitiert, es wäre besser die Amerikaner würden jetzt zuschlagen, wo die Revolutionsgarden gut vorbereitet seien, als in 8-10 Monaten, wenn sie bereit seien und den Zeitpunkt bestimmen könnten.

In der weiteren Diskussion wurden mögliche Szenarien für amerikanischen Angriffe angesprochen. Die Pragmatiker erklärten, die USA würden wahrscheinlich versuchen Irans Energie- und Kraftstoffzufuhr abzuschneiden. Kein Geheimnis sei jedenfalls, daß die islamische Republik wirtschaftlich in die Knie gezwungen werden soll, um ein Einlenken in der Atomfrage zu erreichen.
Demgegenüber warnten die Radikaleren davor, daß Washington weiterhin auf Einschüchterungstaktik setzen, letztenendes aber seine Militäroptionen vom Tisch nehmen würde, um einen Ölpreisanstieg auf wenigstens 70-80$ zu vermeiden.

Wenn die Amerikaner den militärischen Weg wählen wollten, so Ahmadinejad, dann besser früher als später. Die Revolutionsgarde sei bereits darauf vorbereitet gegen saudische und andere arabische Öleinrichtungen, sowie Öltanker welche die Strasse von Hormuz passieren wollen, zurückzuschlagen.
Folglich herrsche keine Eile dabei, sich für eine Lösung in der Krise im Zusammenhang mit den britischen Gefangenen zu engagieren.

Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte warnte die USA vor einem Schlag gegen Iran. Amerika solle es sich gut überlegen bevor es Iran angreife. „Man kann dem militärischen- und dem Industriepotential Irans schaden. Aber es ist unmöglich, zu siegen. Das Echo wird sich in der ganzen Welt verbreiten“.

Quelle: / Den ganzen Artikel lesen… @DEBKAfile

Siehe auch:

Russischer Generalstabschef warnt Amerika vor Angriff @oraclesyndicate.twoday.net
A secret British military delegation arrives in Tehran, as Ahmadinejad pushes for an immediate military confrontation with the UK and US @debka.com

03
Apr
07

Flughafen von Damaskus angeblich Drehscheibe für tausende libanesische und palästinensische Terroristen auf dem Weg in iranische Ausbildungslager

Quelle: DEBKAfileNach Angaben von Militär- und Geheimdienstquellen habe sich der internationale Flughafen von Damaskus in den letzten Wochen zur Haupttransportnabe für tausende Kämpfer der Hisbollah, Hamas und des Islamischen Jihad auf dem Weg in Ausbildungseinrichtungen der iranischen Revolutionsgarden entwickelt.

Der syrische Flughafen sei ausserdem eine Durchreise- und Sammelstation für zurückkehrende Terroristen, die dort in einem gemeinsamen Lager des syrischen Militärnachrichtendienstes und der iranischen Revolutionsgarden neue Anweisungen für verschiedene Länder des Mittleren Ostens, sowie den Libanon, den Gazastreifen und die West Bank erhielten. Dies gehe aus dem Bericht des Militärnachrichtendienst- Leiters Amos Yadlin vor dem israelischen Kabinett am vergangenen Sonntag hervor.

Die Anzahl der Terror-Auszubildenden, die zwischen Damaskus und Teheran verkehren, sei auf das dreifache Volumen der von Syrien in den Irak reisenden muslimischen und Al-Qaeda-Kämpfer angewachsen, so DEBKAfile in Bezugnahme auf hochrangige westliche Geheimdienst-Nachrichtenquellen.
Der Iran versuche in einer Art Crash-Programm eine Terroristen-Armee auszubilden, um so bei einem potentiellen US-Angriff auf seine atomaren Einrichtungen zurückschlagen zu können. Das wäre das Startsignal für diese Männer, um einen regionalen Terror-Krieg vom Irak, über den Libanon, Israel, dem Gazastreifen, der West Bank bis zum Sinai und Ägypten zu entfachen.

Vier iranische Kommando-Zentren seien im eigenen Land, im Irak, Syrien und Libanon errichtet worden, um die Bewegungen von Kämpfern und Waffenlieferungen zu koordinieren, die über Schmuggelrouten auf dem Seeweg zu ihren verschiedenen Bestimmungsorten gelangten.
Es seien auch neue Trainingsmethoden für diese terroristischen Kämpfer entwickelt worden; anstelle einer Ausbildung in speziellen Camps der Al-Quds-Brigaden, wären sie seit Anfang 2007 in regelmäßige Ausbildungsprogramme der Revolutionsgarden integriert worden, und erhielten die Grundausbildung zusammen mit iranischen Rekruten, in Übereinstimmung mit einer überarbeiteten iranischen Militär-Doktrin. Der komplette Nahe Osten werde danach künftig als eine einzelne einheitliche Linie, konzipiert zur Verteidigung des Regimes in Teheran im Falle des amerikanischen Angriffs, betrachtet. Diese Linie werde völlig durch Einheiten besetzt, die Ausbildung in einer einheitlichen Kampftaktik erhielten und die gleichen Waffen- und Kommunikationssysteme bedienten.

Syrien spiele ein zentrale Rolle bei der Verwaltung und der Kontrolle dieser neuen „Terroristische-Kämpfer-Maschine“. Die persönliche Genehmigung des syrischen Präsidenten Bashar Assad sei für dieses Projekt notwendig gewesen.
Damaskus’ Flughafen sei ein Schlüsselelement in diesem Mechanismus, da er Teheran an die Terroristengruppen anbindet, und über ihn diejenigen, die bereit seien für die Islamische Republik zu kämpfen, von den Ausbildungszentren zu den Operations-Basen transportiert würden. Ohne Hilfe aus Damaskus hätte der Aufbau dieser Organisation viel länger gedauert.

Der israelische Generalmajor und Militärnachrichtendienst-Leiter Amos Yadlin sieht in dieser wachsenden „Krieg-mit-Terror-Maschine“ ein gefährliches Element, welches die Region ohne vorherige Warnung in einen ausgewachsenen Konflikt stürzen könnte. Niemand ausserhalb des Iran, nichtmal erfahrene Militärnachrichtendienst-Beobachter, könne sicher vorhersagen, wann, weshalb oder an welchem Ort irgendein hochrangiges Mitglied der wild-radikalen Revolutionsgarden entscheiden wird, den Knopf zu drücken und sie zu aktivieren.

Siehe auch:

Iran und Syrien treffen Vorbereitungen gegen US-Angriff @berlinerumschau.com
Israelischer General warnt vor Angriff auf Israel durch Bündnis Iran-Syrien-Hizballah-Hamas (intern)
Gefangenen-Krise: Blair stellt Iran indirekt 48-Stunden-Ultimatum @spiegel.de




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