Archiv der Kategorie 'Wissenswertes'

16
Jul
07

“The Corporation” – Das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht

„The Corporation. Das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht“ gibt Aufschluss über den Charakter und den kometenhaften Aufstieg der wichtigsten Institution unserer Zeit, des Konzerns. Ausschnitte aus Popkultur, Fernsehnachrichten und Firmenpropaganda dokumentieren, in welchem Maße die Konzerne Einfluss auf unser Leben nehmen.

Der Film zieht die logische Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass der Konzern juristische Person ist, indem er ihn auf die Couch des Psychiaters legt und fragt: „Was für eine Person ist das eigentlich!“.
„The Corporation“ stellt die Frage nach der geistigen Gesundheit einer Institution, die im Geschäftsverkehr die Rechte eines Menschen genießt, ohne sich im mindesten um menschliche Werte zu kümmern. Der Film führt den psychopathischen Charakter der Institution „Unternehmen“ anhand von haarsträubenden Fallstudien vor, die zeigen, wie Unternehmen uns beeinflussen, unsere Umwelt, unsere Kinder, unsere Gesundheit, die Medien, die Demokratie und selbst unsere Gene – und wie sich die Menschen dagegen wehren.

Unter den 40 im Film Interviewten sind Konzernchefs und leitende Manager aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen: Öl- und Pharmaindustrie, Reifenherstellung, Schwerindustrie, PR, Branding, Werbung und verdecktes Marketing.
Darüber hinaus stehen ein mit dem Nobelpreis ausgezeichneter Ökonom, der erste Managementguru, ein Industriespion sowie eine Reihe von Wirtschaftswissenschaftlern, Kritikern, Historikern und Intellektuellen Rede und Antwort.

„The Corporation“ wurde mit 31 internationalen Preisen, 10 davon Publikumspreise, ausgezeichnet, u.a. dem Publikumspreis für Dokumentarfilm beim Sundance Film Festival 2004. Die DVD erscheint in Deutschland exklusiv bei Zweitausendeins.

„The Corporation. Das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht“. Englisches Original mit deutschen Untertiteln. Regie: Mark Achbar und Jennifer Abbott.

Teil 1:

Teil 2:
Reviews:

Die Spur des Psychopathen.

„Wahrscheinlich ist ‘The Corporation’ der meistprämierte Dokumentarfilm aller Zeiten …
Der Film ist eine akribische Darstellung des Wesens, der Entwicklung und der Auswirkungen des Großkonzerns in der modernen Kapitalgesellschaft …
Er zeigt, warum ein Konzern den Rechtsstatus einer juristischen Person besitzt, weshalb er sogar gesetzlich dazu verpflichtet, das eigene Wohl über das Wohl der Allgemeinheit zu stellen und auf moralische Skrupel keine Rücksicht zu nehmen …
Beispiele wie die Privatisierung des Regenwassers in der bolivianischen Stadt Cochabamba durch den US-Konzern Bechtel oder der Verkauf von Rechenmaschinen des amerikanischen Konzerns IBM während des Zweiten Weltkriegs an die Nazis, die in jedem Konzentrationslager für die logistische Bewältigung des Massenmordens verwendet wurden, zeigen deutlich die Spuren, die der Psychopath in Vergangenheit und Gegenwart hinterlassen hat …
Achbar, Abbott und Bakan führen auf 145 Minuten Länge den Beweis, dass im Moment kein Kraut gewachsen ist, das den Konzern resozialisieren könnte.“

Philipp Franz, Konkret, Oktober 2005

The Corporation – Schuhe vom Psychopathen

Eine Frage: Würdest du Brötchen vom Bäcker kaufen wenn du wüßtest, daß er seine Frau, Kinder oder Angestellten mißhandelt?

Bei Schuhen dürfte die Antwort schon etwas anders ausfallen. Oder anders gesagt, in Realität tun es immer noch die meisten Menschen obgleich sie auch diese Frage mit „Nein“ beantworten würden. Was das Eine mit dem Anderen zu tun hat erklärt ein neuer Dokumentarfilm aus Kanada: The Corporation (zu deutsch: Der Konzern).

phlow.net

Großartig bebildert und sehr kurzweilig.

„Das Thema des Dokumentarfilms ist gut abgehangen und nicht besonders sexy: Die Geschichte der Großkonzerne und ihr rücksichtsloser, weltweiter Kampf um Geld und Macht. Was aber die Kanadier Mark Achbar und Jennifer Abbottt daraus gemacht haben, ist sensationell: 145 brillant erzählte, großartig bebilderte und sehr kurzweilige Minuten. Nur zwei Ausschnitte: Fanta Orange wurde von Coca-Cola für Nazi-Deutschland erfunden, der Reifen-Multi Goodyear wollte mal einen US-Präsidenten stürzen. Nicht nur für Greenpeace- und Attac-Sympathisanten eine Pflichtveranstaltung.“

Stern, 11.8.2005

The award winning Canadian documentary ‘The Corporation’ has been released on BitTorrent for free. Filmmaker Mark Achbar just released an updated “official” torrent of it. Everyone is free to download, watch, discuss, and share it…

torrentfreak.com

Mehr zum Inhalt: Filmlexikon

Download (rs.com):

Part 1| Part 2| Part 3| Part 4| Part 5| Part 6| Part 7

Mirrors auf | Oxedion | Uploaded.to | netload.in | simpleupload | (xlice.net):

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Passwort: doku.dl.am

Größe: entpackt: 742MB, gerart: 622 MB (Xvid)

Dauer: 02:24:02

Uploader: dampfeimer (thx!)

Wer sich das Original kaufen möchte: Hier bestellen

Wem der Film gefällt, sollte über www.thecorporation.com etwas spenden und die Aktionen der Kanadier unterstützen.

Siehe auch:

- thecorporation.com
- The Corporation @wikipedia
- Schuhe vom Psychopathen @phlow.net
- alternativer Download / torrent @torrentfreak.com
- Soundtrack-Download @kikapu.net

13
Jul
07

Money as Debt – Geld als Schuld (deutsche Untertitel)

„Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten!“ – so locken die Banken deine hart erarbeiteten Moneten in ihren Tempel. Wenn Du zu denen gehörst, die Geld niemals arbeiten sahen, könnte dieser Text für Dich interessant sein. Wenn Du Geld schonmal hast arbeiten sehen: Uns würde ein Foto davon interessieren…

Geld: Der heilige Mammon, dem wir alle hinterher rennen. Wir gehen „Geld verdienen“ und nicht etwa „Urlaub verdienen“ oder „Essen verdienen“. Geld muß es schon sein. Aber unser Geld bringt ein „klitzekleines“ Problem mit sich. Ein unscheinbares Problem, was immer größer wird, was aber oft übersehen wird: Der Zins.

Jeder von uns kennt die Freude, die um sich greift, wenn man sich vorstellt, man sei Millionär. 1.000.000 Euro auf dem Konto und läppische 5% Zinsen (bei Millionären sind die Banken weit weniger geizig als beim Kleinsparer!): Also „verdient“ man ohne einen Finger krumm zu machen 50.000 Euro im Jahr. Soviel kriegen die wenigsten Menschen mit harter Arbeit!

Doch stellt sich die Frage: Woher kommen die Zinsen? Geld arbeitet nicht wirklich selbst, jemand borgt es sich und zahlt Zinsen. Die 50.000 die wir als Millionäre also kriegen würden, muß jemand anders bezahlen. Woher nimmt er diese Zinsen? Er kauft mit unserer Million Maschinen, bezahlt Leute und schlägt unsere Zinsen auf die Preise für die Produkte drauf, die er verkauft. Also: Nicht unser Geld erarbeitet mehr Geld, sondern die Menschen, die die Produkte kaufen bezahlen von ihrem Arbeitslohn unsere Zinsen. Obwohl sie also nicht einmal Schulden haben müssen, bezahlen sie die Zinsen der Millionäre. Und die Leute, die sich die Million geborgt haben, treten indirekt als Zinseintreiber auf…

..weiterlesen / Quelle: killerzins.de

Ebenso interessant, die Frage: Wie entsteht überhaupt Geld?

…Wissen sie es? Paul Grignons eindrucksvoller Film erklärt in anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat – und was man dagegen tun könnte! Gerade mal so lange wie eine Schulstunde, erklärt dieser Film mehr über unsere Welt, als uns in Jahren des Schulbank Drückens jemals gezeigt wurde.

Wenn auch sie tagtäglich dem lieben Geld nachjagen, wird die verblüffende Erkenntnis der wahren Natur ihrer Beute sie mit Sicherheit interessieren! Und wenn nicht, gibts natürlich das Geld zurück…

Siehe auch:

- Unser Geld – Was ist das? @meinekleinanzeige.de
- Materialien zur Geld-, Zins- und Schuldenproblematik @geldreform.de
- Blickpunkt: Zins, Freiwirtschaft, Wirtschaftspolitik @systemfehler.de
- Warum das Zinssystem zu Wirtschaftscrash und Kriegen führen muss… @intern
- weitere Artikel zur Finanzthematik @geldcrash.de
- Schuldenuhr und weitere Infos @miprox.de

26
Apr
07

Über wirkungsvollen Pazifismus

Die Mutter, die in einigen zwanzig Jahren an der zerkrümmten Leiche eines kleinen Kindes heulen wird, neben sich den Schlauch einer unnützen Sauerstoffflasche und einen bedauernden Arzt: »Gegen dieses Giftgas, gnädige Frau, sind wir zur Zeit noch machtlos – Ihr Kind ist nicht das einzige Opfer in der Stadt … « – diese Mutter wird sich in ruhigen Stunden immerhin fragen dürfen, wo denn eigentlich der vielverschriene Pazifismus in den letzten zwanzig Jahren gewesen sei; ob wir denn nichts getan hätten; ob es denn keinen Krieg gegen den Krieg gebe …

Tatsächlich wird der Pazifismus von den Mordstaaten sinnlos überschätzt; wäre er halb so gefährlich und wirkungsvoll, wie seine Bekämpfer glauben, dürften wir stolz sein. Wo stehen wir –?

Die historische und theoretische Erkenntnis der anarchischen Staatsbeziehungen ist ziemlich weit fortgeschritten. Die Friedensgesellschaften der verschiedenen Länder, die inoffiziellen Staatsrechtslehrer, Theoretiker aller Grade arbeiten an der schweren Aufgabe, aufzuzeigen, wo die wahre Anarchie sitzt. Langsam schält sich das Bild des wirklichen Zustandes der Erde heraus: der Staat, noch bis vor kurzem Subjekt und Götze und Maßstab aller Dinge, unterliegt nun selbst einer ihm peinlichen Untersuchung, er wird Objekt, und ein lamentables dazu, und muß sich gefallen lassen, in seinen Grundfesten angezweifelt zu werden. Immer mehr zeigt sich, was wahre Kriegsursache ist: die Wirtschaft und der dumpfe Geisteszustand unaufgeklärter und aufgehetzter Massen.

Was aber fast überall völlig fehlt, das ist die pazifistische Propaganda im Alltag, auf der Gasse, in der Vierzimmerwohnung, auf öffentlichen Plätzen – der Pazifismus als Selbstverständlichkeit. Vier oder fünf Mal im Jahr sind wir da, auf Kongressen, oft in Versammlungen. Und dann gehen alle nach Hause, und das ›Leben‹ tritt in seine Rechte; das Leben – das ist in diesem Falle die offizielle Staatsgesinnung, die den Krieg lobt; das Kino, das den Krieg verherrlicht; die Zeitung, die den Krieg nicht in seiner wahren Gestalt zu zeigen wagt; die Kirche, die zum Kriege hetzt (die protestantische mehr als die klügere katholische); die Schule, die den Krieg in ein bombastisches Panoptikum umlügt; die Universität, die den Krieg feiert –, überall der Krieg…

..Eine Mobilisierung ist nur möglich, … wenn die Gemüter so präpariert sind, dass eine geistige Mobilmachung durch eine herbeigepfiffene Zeitungsmeute in vier Tagen entfesselt werden kann. Wenn man zwanzig Jahre um sich herum immer nur hört, dass man dem Staat Gehorsam, Leben und – aber darüber ist zu reden – Steuern schulde, so springt alles gehorsam an, wenn die Trompete bläst…

..Jeder Psychologe weiß, dass es hart und schwer ist, die Schwelle des Widerstands zu überwinden, die die Dressur in die Seele eines Individuums gelegt hat. Theoretische Schriften über den Staatsgedanken des Pazifismus, Diskussionen über dieses Thema müssen sein – sie bleiben völlig wirkungslos, wenn sie nicht in die Terminologie, in die Vorstellungswelt, in das Alltagsleben des einzelnen übersetzt werden.

Da es keinen Staat gibt, für den es zu sterben lohnt, und erst recht keine Prestigefrage dieser größenwahnsinnigen Zweckverbände, so muß Symbol für Symbol, Äußerlichkeit für Äußerlichkeit, Denkmal für Denkmal umkämpft, erobert, niedergelegt werden. Es steht kein pazifistisches Kriegerdenkmal, die einzige Art, der für einen Dreck hingemordeten Opfer zu gedenken – es gibt nur trübe Anreißereien, das Beispiel der trunken gemachten und Helden genannten Zwangsmitglieder des betreffenden Vereins zu befolgen. Was die Generale mit ihren ehrfurchtsvoll gesenkten Degen, mit Fahnen und ewigen Gasflammen; mit Uniformen und Hindenburg-Geburtstagsfeiern; mit Legionsabzeichen und Filmen heute ausrichten und ausrichten lassen, ist das schlimmste Gift. Entgiften wir.

Das kann man aber nicht, wenn man, wie das die meisten Pazifisten leider tun, dauernd in der Defensive stehen bleibt, »Man muß den Leuten Zeit lassen –« und: »Auch wir sind gute Staatsbürger –« Ich glaube, dass man weiterkommt, wenn man die Wahrheit sagt:

Daß niemand von uns Lust hat, zu sterben – und bestimmt keiner, für eine solche Sache zu sterben. Daß Soldaten, diese professionellen Mörder, nach vorn fliehen. Daß niemand gezwungen werden kann, einer Einberufungsorder zu folgen – dass also zunächst einmal die seelische Zwangsvorstellung auszurotten ist, die den Menschen glauben macht, er müsse, müsse, müsse traben, wenn es bläst. Man muß gar nicht. Denn dies ist eine simple, eine primitive, eine einfach-große Wahrheit:

Man kann nämlich auch zu Hause bleiben.

Und man kann nicht nur zu Hause bleiben. Wieweit zu sabotieren ist, steht in der Entscheidung der Gruppe, des Augenblicks, der Konstellation, das erörtert man nicht theoretisch. Aber das Recht zum Kampf, das Recht auf Sabotage gegen den infamsten Mord: den erzwungenen – das steht außer Zweifel, Und, leider, außerhalb der so notwendigen pazifistischen Propaganda. Mit Lammsgeduld und Blöken kommt man gegen den Wolf nicht an.

Und wir sind nicht nur zu wenig Kämpfer des Friedens – wir sind es auch viel zu abstrakt, viel zu hoheitsvoll, viel zu theoretisch. Die kleinste Zelle ist zu bearbeiten, also die Familie, die Frau und die Gemeinde. Hier sind immer das ›Werk von Locarno‹, die interparlamentarischen Konferenzen, der Völkerbund so sehr skeptisch betrachtet worden, weil die Einweihung eines Krieger-Gedenksteins; der Mißbrauch von Schulkindern zur Demonstrierung unsittlicher Ideen; die amerikanischen Kriegsfilme, die für alle Welt gemacht sind und von aller Welt nach verschiedener Melodie beklatscht werden, wirkungsvoller sind als alles Gerede in feierlichen Sälen.
Der gute Wille … und der schlechte Wille … bewirken gar nichts. Aber eine Straßenabsperrung, Bilder in den illustrierten Zeitschriften, Filme, Predigten und Schulfeiern – die bewirken etwas. Wir dringen lange nicht genug dahin, wo allein unsre Wirkungsmöglichkeit sitzt: in den Bauernhof, in die Werkstatt, in die Schulklasse, in das Büro und in die Familie. Und warum nicht –?

Weil wir nicht die Sprache der Leute reden.

Um propagandistisch verstanden zu werden, muß man vereinfachen und verdicken, untermalen und übertreiben – man muß klar und simpel sein und allen verständlich. Hier und nur hier steckt die Mobilisierung des Friedens.

Wir kennen den Geisteszustand, der in allen Ländern im ersten Kriegstaumel geherrscht hat. Ihn hat man heraufzubeschwören, ihn genau auszumalen – und ihn zu bekämpfen. Prophezeit: so und so wird es sein. Ihr werdet zu euern sogenannten Staatspflichten gezwungen werden, die nichtig und verdammenswert sind – befolgt sie nicht. Ihr werdet eingeredet bekommen, dass drüben der Feind steht – er steht hüben. Man wird euch erzählen, dass alle Letten, Schweden, Tschechen oder Franzosen Lumpen seien – die Erzähler sind es. Ihr seid dem Staat nicht euer Leben schuldig; ihr seid dem Staat nicht euer Leben schuldig; ihr seid dem Staat nicht euer Leben schuldig.

Und die Fahne, die da im Wind flattert, weht über einem zerfetzten Kadaver. Und wenn euch ein Auge ausgeschossen wird, bekommt ihr gar nichts oder sechzehn Mark achtzig im Monat. Und jeder Schuß, den ihr abfeuern müßt, ist ein Plus im Gewinnkonto einer Aktiengesellschaft. Und ihr karrt durch den Lehm der Straßen und stülpt die Gasmasken auf, aber ihr erntet nicht einmal die Frucht eures Leidens. Und die wahre Tapferkeit, der echte Mannesmut, der anständige Idealismus des guten Glaubens – sie sind vertan und gehen dahin. Denn man kann auch für einen unsittlichen Zweck höchst sittliche Eigenschaften aufbringen: aufopfern kann man sich, verzichten, hungern, die Zähne zusammenbeißen, dulden, ausharren – für einen unsittlichen Zweck, Getäuschter, der man ist, Belogener, Mobilisierter … seiner primitiven Eigenschaften, der barbarischen.

Stoßen wir vor –? Sagen wir das den Leuten –? Befreien wir sie von der fixen Idee des Staates, der kein Recht hat, über sie zu verfügen, und der sich dieses Recht anmaßt, indem er Religion, Ethik, Geschichte und Rechtsvorstellung verfälscht? Ich halte die Kleinarbeit etwa des ›Andern Deutschlands‹ in Hagen für wertvoller, für wirkungsvoller, für eindringlicher als die Tätigkeit ganzer Friedensgesellschaften, die zu Leuten sprechen, die schon überzeugt sind. Wer ›hat‹ den sogenannten ›Neutralen‹, den Indifferenten, den Kaufmann, den Angestellten, den Niemand –? Die andern. Nicht wir.

Das ist unser Fehler. Was ist das für eine Propaganda, die immer mit einer Art bösen Gewissens herumläuft! Aber es gibt bei der pazifistischen Arbeit ein paar Grundsätze, über die gar nicht mehr zu reden ist. Die sind:

Jedes Gedenken der Gefallenen, also Ermordeten, ohne die klare Ableugnung der Kriegsidee ist eine sittliche Schande und ein Verbrechen an der nächsten Generation. Es gibt keine Staatsgrenze, die die Verbrüderung mit Gleichgesinnten sperren könnte. Man muß schon offizieller deutscher Freimaurer sein, einer von denen, die ›die Existenz einer Menschheitsidee‹ leugnen, man muß Priester sein oder deutscher Universitätsprofessor, um zu glauben, dass das Ethos in Saarbrücken oder in Herbesthal ende. Da fängt es an. Sich im Kriege zu drücken, wo immer man nur kann – wie ich es getan habe und Hunderte meiner Freunde – ist das Recht des einzelnen. Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg; man drehe diesem Kram den Rücken oder bekämpfe ihn aktiv. Auch wohlwollende Zuschauer sind Bestärkung.

So denken Hunderttausende und schweigen.

Ich weiß, dass nach einer wilden Tirade eines braven Rechtsanwalts, der im Reichsbanner seinen Patriotismus absonderte, nachher am Biertisch einer gesagt hat: »Kinder, hat der Wrobel nicht eigentlich recht?« Und dann gab es ein verlegenes Schweigen, und dann waren sich alle einig, dass man ›so etwas eben nicht sagen könne‹. Man kanns sagen. Man muß es sogar sagen. Ich habe diese Gesinnung weder erfunden, noch halte ich ihre Formulierung für eine geistige Tat. Aber das Einfache sagen, das Allereinfachste, das, was jede Mutter verstehen sollte, die nicht verhetzt ist, zu sagen, was jedes Kind begreift – das ist so bitter nötig und wird so wenig getan. Ich habe gar kein Gefühl für die staatspolitische Bedeutung von Ministerreden, wenn während der Zeit, wo diese Ansprachen gehalten werden, sich die jeweiligen Kriegsminister wie die Tollen gebärden; wo sie wieder und immer wieder ihre Reklame-Denkmäler einweihen; wo sie wieder und immer wieder die ermordeten Mörder ehren und an das allerdumpfeste Gefühl im Menschen appellieren: an das Hordengefühl, das aufheult, wenn der Schritt der Kolonnen vorbeidröhnt. Ich auch! ich mit! ich mit!

Hier hat die Propaganda einzusetzen. Hier ist mit jedem, selbstverständlich auch mit den jeweils verbotenen Mitteln, aufzuklären: wie ein Staat wirklich aussieht; wie die Struktur der Gesellschaft ist; wie die wahren Grenzen in Europa und anderswo laufen – und wie das Leben noch des letzten Generalfeldmarschalls zu kostbar ist, um auch nur eine Patrone, einen Säbelhieb und die Übertretung eines uralten Gebots an ihm zu verschwenden.

Ignaz Wrobel – Die Weltbühne, 11.10.1927, Nr. 41, S. 555.

Gefunden auf textlog.de/Kurt Tucholsky

12
Apr
07

Kommunikationsstrategien für Demagogen

I. Erfinden Sie ein einfaches Welt-Bild

  1. Predigen Sie etwas einfaches.
  2. Teilen Sie die (soziale) Welt in zwei Teile: in DIE WIR und in DIE ANDEREN.
  3. Reduzieren Sie alles auf eine Kern-Botschaft.
  4. Definieren Sie DIE WIR als bedroht.
  5. Definieren Sie DIE ANDEREN als Bedrohung.
  6. Erfinden Sie neue Begriffe für DIE WIR und DIE ANDEREN.
  7. Belegen Sie DIE WIR und DIE ANDEREN mit eindeutigen Eigenschaften.
  8. Bleiben Sie konsequent: Keine Ausnahme im Schwarz-Weiß-Spiel.
  9. Vereinfachen, vereinfachen, vereinfachen.
  10. Ihre Ziel-Gruppe gehört immer zu DEN WIR.
  11. Ändern Sie je nach Bedarf die Zuordnung zu DEN WIR.
  12. Geben Sie sich selbst die Rolle des SUPER-WIR.
  13. Für SUPER-WIR nur die besten Eigenschaften.
  14. Propagieren Sie ein Selbst-Bild in Kontrast zu DEN ANDEREN.
  15. Geben Sie SUPER-WIR eine Außen-Position.
  16. Geben Sie sich unfehlbar. Geben Sie niemals Fehler zu.
  17. Bei Angriffen: Wechseln Sie blitzschnell in die Opfer-Rolle.
  18. Erfinden Sie Sünden-Böcke.
  19. Erklären Sie Ihr Welt-Bild durch (erfundene) Einzel-Fälle.
  20. Vergleichen Sie die Birnen DER ADEREN mit den Äpfeln DER WIR.
  21. Ignorieren Sie Statistiken, erfinden Sie Zahlen.
  22. Beschränken Sie Ihre Agitation auf wenige Theme.

II. Werden Sie Gefühls-Manager

  1. Verwenden Sie eine Gefühlvolle Sprache.
  2. Bringen Sie Sach-Probleme auf eine persönliche Ebene.
  3. Polarisieren Sie. Erfinden Sie für alles unüberbrückbare Gegensätze.
  4. Verwenden Sie suggestive Wort-Kombinationen mit hohem Gefühlswert.
  5. Erfinden Sie neue Schimpf-Wörter für DIE ANDEREN.
  6. Führen Sie persönliche Angriffe auf namentlich genannte ANDERE.
  7. Schmähen Sie den Namen Ihres FEINDES.
  8. Verspotten Sie körperliche Merkmale Ihrer FEINDE.
  9. Bezeichnen Sie DIE ANDEREN als Tiere.
  10. DIE WIR und DIE ANDEREN ohne jede weitere Unterscheidung.
  11. Regen Sie Gewalt-Fantasien in Bezug auf DIE ANDEREN an.
  12. Erfinden Sie gewalttätige Ereignisse.
  13. Drohen Sie DEN ANDEREN.
  14. Kein Mitleid mit DEN ANDEREN.
  15. Unterstellen Sie DEN ANDEREN immer schlechte Motive.
  16. Unterstellen Sie DEN ANDEREN jedes Verbrechen.
  17. Kommentieren Sie „Unerfreuliches“ für DIE WIR in nüchterner Sach-Sprache.
  18. Verteidigen Sie die Hass-Sprache des SUPER-WIR mit Sach-Sprache.
  19. Reden Sie von DEN WIR in Liebes-Sprache.
  20. Geben Sie herkömmlichen politischen Begriffen eine neue Bedeutung.
  21. Bezeichnen Sie das Tun DER ANDEREN als Missbrauch.
  22. Wiederholen, wiederholen, wiederholen.
  23. Verknüpfen Sie Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören.
  24. Propagieren Sie Zwänge. Sprechen Sie von „müssen, sollen, nicht können. …“.
  25. Verwenden Sie Vorannahmen, um Ihr Welt-Bild zu predigen.
  26. Erzählen Sie Geschichten.
  27. Verwenden Sie Metaphern, Gleichnisse, bunte Bilder …
  28. Sprechen Sie Mythen an.
  29. Erfinden Sie Autoritäten und Fakten, um Ihre Argumente zu Stützen.
  30. Wecken Sie Gefühle durch (erfundene) Zitate.
  31. Setzen Sie gezielt Symbole mit hoher Gefühls-Wirkung ein.

III. Schaffen Sie sich sektenähnliche Organisation

  1. Entwerfen Sie für Ihre Organisation ein sektenähnliches Ideal-Bild.
  2. Umgeben Sie sich mit einer Schar absolut Getreuer.
  3. Fordern Sie Unterwerfung.
  4. Verkünden Sie Paradoxa.
  5. Verwirklichen Sie in Ihrer Organisation ein Rotations-Prinzip.
  6. Schaffen Sie sich eine schnelle Eingreiftruppe.
  7. Geben Sie sich ein Durchgriffsrecht auf die gesamte Organisation.
  8. Geben Sie sich ein Willens-, Wissens- und Erklärungsmonopol.
  9. Fordern Sie Loyalität.
  10. Demütigen Sie Abtrünnige.
  11. Verleihen Sie sich selbst mehrere Image-Bilder. Ignorieren Sie Widersprüche.
  12. Verschleiern Sie eigene Skandale, so lange es geht.
  13. Bei drohenden Skandalen: Kritisieren Sie vorbeugend die eigenen Leute.
  14. Bei Ausbruch eines Skandals: Gehen Sie auf Tauchstation.
  15. Drohen Sie mit Rücktritt.
  16. Zur Dämpfung eines Skandals: Setzen Sie symbolische Aktionen.
  17. Verstoßen Sie Skandal-Träger als ANDERE.
  18. Zur Überlagerung eines eigenen Skandals: Skandalisieren Sie DIE ANDEREN.
  19. Trennen Sie das Image des Guru vom Image der Organisation.
  20. Übernehmen Sie keine Verantwortung.

IV. Führen Sie

  1. Gleichen Sie sich Ihrer Ziel-Gruppe an.
  2. Klopfen Sie kurze Sprüche mit hohem Aufmerksamkeitswert.
  3. Sprechen Sie Tabus an.
  4. Erregen Sie Aufsehen durch Nazi-Sprüche.
  5. Verbreiten Sie vor einem Angriff Harmonie-Stimmung.
  6. Erheben Sie einen Vorwurf. Kündigen Sie Beweise für später an.
  7. Emotionalisieren Sie termingerecht.
  8. Setzen Sie das Prinzip des Vertrauens (teilweise) außer Kraft.
  9. Erheben Sie lauthals Beschuldigungen.
  10. Lügen Sie.
  11. Nehmen Sie Aussagen Ihrer FEINDE wortwörtlich.
  12. Kündigen Sie zur Bekräftigung Ihrer Argumente eine Klage an.
  13. Dementieren Sie, was Sie wollen.
  14. Bei Angriffen: Gehen Sie sofort zum Gegenangriff über.
  15. Schweigen Sie Argumente Ihrer FEINDE tot.
  16. Ändern Sie willkürlich den Bedeutungs-Rahmen Ihrer Aussagen.
  17. Leugnen Sie jedes Muster.
  18. Werfen Sie den FEINDEN das vor, was Sie gerade tun.
  19. Geloben Sie Besserung.
  20. Unterschreiben Sie jede positive Absichtserklärung.

V. Übernehmen Sie die Macht

  1. Verbreiten Sie Verschwörungs-Mythen.
  2. Planen Sie langfristig eine radikale Änderung des politischen Systems.
  3. Stellen Sie jede moralische Autorität in Frage.
  4. Brechen Sie ungeschriebene Regeln der Demokratie.
  5. Eskalieren Sie.
  6. Bündeln Sie Ihre FEINDE.
  7. Bereiten Sie den Mega-Hype vor.

(aus „Haider light. Handbuch für Demagogie„, von Walter Ötsch)

Weiterführende Links:

Die Kommunikationskunst des NLP @nlp.at
Neuro-Linguistisches Programmieren @wikipedia.de

Siehe auch:

Wie wir umerzogen werden sollen
Details zum Informationskrieg
Wieder war es die CIA
Über diese „iranischen“ Bomben im Irak

Die unteren Links führen alle zu Politblog.net, dort wird sich zur Zeit recht intensiv mit dem Thema Medien und Manipulation auseinandergesetzt.

03
Mär
07

Es war einmal… Amerika!

Teil 2: Die „guten“ Kriege / Propaganda -
Die Geschichte der USA ist eine Geschichte voller „Missverständnisse“.
Ein blutiger Zyklus aus „Selbstverteidigung“ und „Demokratisierung“.
Die Geschichte der USA ist ebenso eine Geschichte von Verstrickungen zwischen Politik und Wirtschaft, speziell der Militär- und Ölindustrie; eine Geschichte über Macht, Familien, Geld, Geheimdienste, Manipulationen und Kriege.

Schon oft erwähnt, aber immer noch nicht bekannt genug – die zahlreichen „inszenierten“ Kriege in der verhältnismässig kurzen US-amerikanischen Geschichte.

Hier einige Beispiele für frühere von den Vereinigten Staaten, bzw. einigen ihrer einflussreichsten Geschäftemachern und Politikern, geplante, inszenierte und/oder propagandistisch benutzte Aktionen, die als Anlass dienten die amerikanische Bevölkerung in Richtung kommender, von den USA ausgehender, aber als „Selbstverteidigung“ verkaufter Kriege zu motivieren.
Diese Ereignisse zeigen nicht nur mit welcher Skrupellosigkeit Geschäfte mit dem Tode Unschuldiger aus reinen Profitgründen gemacht wurden und werden, sondern beweisen deutlich, dass auch Regierungen zur Umsetzung ihrer Ziele durchaus bereit waren/sind „Kollateralschäden“ an ihrer eigenen Bevölkerung in Kauf zu nehmen.

- 1898 – Der Untergang des US-Kreuzers USS Maine in der Bucht von Havanna, bei dem über 250 Marinesoldaten umkamen. Der so genannte „Maine-Zwischenfall“ gab den USA den Anlass zum Angriff auf die damals noch spanische Kolonie Kuba, und damit dem Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges. Die Spanier wurden beschuldigt, das Schiff versenkt zu haben, spätere Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Explosion an Bord selbst stattgefunden hatte.

In amerikanischen Zeitungen bezeichnete man die Spanier als Barbaren, bezichtigte sie, „Todeslager“ zu unterhalten, und sogar der Menschenfresserei.
Allen voran Joseph Pulitzer von der World und William Randolph Hearst vom New York Journal, die beide schon früh erkannt hatten, dass Sensationsnachrichten gute Verkaufszahlen versprechen. Beide Zeitungen versuchten sich im Kampf um höhere Auflagen mit z.T. manipulierten Sensationsberichten zu überbieten.

Die Kampagne fand Unterstützung bei einigen amerikanischen Geschäftsleuten, die große Investitionen in Kuba getätigt hatten, in deren Besitz sich die großen Rohrzuckerplantagen und Zuckermühlen der Insel befanden, und die davon träumten, die Spanier von dort zu vertreiben. Ausserdem bedeutete ein Sieg über Spanien einen wichtigen Schritt für die USA auf den Stufen zur Weltmacht
Doch die Öffentlichkeit zeigte wenig Interesse. Die Journalisten ebenfalls nicht. Der vom New York Journal nach Havanna entsandte Zeichner Frederick Remington schrieb seinem Chef in New York: „Hier gibt es keinen Krieg, ich bitte um Rückbeorderung.“, Hearst telegrafierte ihm: „Bleiben Sie! Liefern Sie mir die Zeichnungen, ich liefere Ihnen den Krieg.“ (“You furnish the pictures. I’ll furnish the war.”).

Mehrere Wochen lang widmete Hearst dem Vorfall in seinen Zeitungen Tag für Tag mehrere Seiten, forderte Vergeltung und wiederholte unablässig: „Remember the Maine! To Hell with Spain“, obwohl zu diesem Zeitpunkt eine spanische Schuld an dem Unglück noch gar nicht zur Diskussion stand.
Alle übrigen Zeitungen folgten seinem Beispiel. Die Auflage des New York Journal stieg zunächst von 30 000 auf 400 000 Exemplare und lag in der Folge regelmäßig über einer Million. Die Stimmung im Lande stieg bis zum Fieber. Unter allseitigem Druck erklärte Präsident William McKinley schließlich am 25. April 1898 Spanien den Krieg.

Hearsts massive Kampagne wurde von Orson Welles in dem Film „Citizen Kane“ (1941) nachgespielt, welchen Hearst erfolglos versuchte bereits während der Produktion zu verhindern oder zumindest zu beeinflussen.

- 1941 – Der japanische Überfall auf Pearl Harbor – Heute weiss man: Das US-Oberkommando hatte den japanischen Funkverkehr längst entschlüsselt und ließ den Angriff geschehen, 2300 Marinesoldaten kamen ums Leben. Die modernsten Flotteneinheiten, einschließlich der Flugzeugträger, waren vorher freilich abgezogen worden.
Im Gegensatz zu den eigentlichen Profiteuren war die US-Bevölkerung kriegsunwillig, musste also erst „motiviert“ werden, et voila – die bewusst in Kauf genommenen Opfer dieses Angriffs änderten die Stimmung in der Bevölkerung schlagartig und ermöglichten Amerikas Kriegstreibern den endgültigen Einstieg ins „milliardenschwere Geschäft“ des 2. Weltkriegs, und bot gleichzeitig Chancen eine neue „amerikanische“ Form des Kolonialismus zu beginnen, sowie die Möglichkeit an der Wunderwaffe Propaganda (geprägt von Edward L. Bernays, auch als „Vater der Public Relations“ bezeichnet, Neffe von Sigmund Freud) weiterzufeilen.

- 1962 – Operation Northwoods – Ein weiteres erschreckendes Beispiel für die kaltblütige Planung von Generalstäben sind die Operation-Northwoods-Papers (.pdf), in denen US-Generalstabschef Norman Lemnitzer (später Nato-Oberbefehlshaber) 1962 Pläne für inszenierte Terrorakte entwickelte, die einen Angriff auf Kuba möglich machen sollten.

„Es wurde diskutiert, mit welchen Mitteln man die Öffentlichkeit und die Vereinten Nationen bewusst täuschen und manipulieren könnte, um einen Krieg gegen Kuba zu entfachen. Es wird exakt dargestellt, wie man mit Hilfe der Medien ein Feindbild produziert“, heißt es in der Einleitung zu einer Recherche über das Northwoods-Dokument.
Es wurde mit der Absicht verfasst, eine allgemeine Zustimmung und Unterstützung für eine militärische Invasion von Kuba zu gewinnen. Die Stabschefs gingen davon aus, dass die US-Bevölkerung einen Militärangriff auf Kuba nur dann unterstützen würde, wenn dem Angriff bedrohliche und aggressive Aktionen der Inselnation gegen amerikanische Soldaten, Zivilisten, Kubaflüchtlinge oder Exilkubaner vorausgegangen wären.

Einige Empfehlungen der Operation Northwoods lauteten:

  • Verbreitung falscher Gerüchte über Kuba durch geheime Radiosender
  • Inszenierung von Angriffen, Sabotage und Aufständen mit jeweils anschließender Beschuldigung der kubanischen Truppen
  • Versenkung eines amerikanischen Schiffes in der Guantanamo Bay
  • Zerstörung einer amerikanischen Militärbasis oder eines amerikanischen Flugzeuges, anschließende Beschuldigung kubanischer Truppen
  • Störung des zivilen Luftverkehrs, Angriffe auf Schiffe und Zerstörung eines US-Militärflugzeuges durch Flugzeuge vom Typ MIG
  • Zerstörung eines angeblich mit ferienreisenden Studenten gefüllten Passagierflugzeuges
  • Inszenierung einer Terroraktion: Mittels des tatsächlichen oder simulierten Versenkens kubanischer Flüchtlinge könnten wir eine kommunistische kubanische Terroraktion im Bereich Miami und in anderen Städten Floridas entwickeln, ebenso in Washington. Die Terroraktion könnte sich gegen kubanische Flüchtlinge richten, die in den USA zu landen suchen. Wir könnten eine unterwegs nach Florida befindliche Bootsladung Kubaner versenken. Wir könnten Attentate auf kubanische Flüchtlinge in den USA und die Art der Verletzungen weithin publizieren.

Detailliert wird im Northwoods-Dokument geschildert, wie ein Vorfall inszeniert werden könnte, der weltweit den Eindruck vermittelt, ein kubanisches Flugzeug habe eine zivile amerikanische Chartermaschine abgeschossen.
Nach der erfolgreichen Operation Northwoods wurde eine weitere Koordination durch die CIA geplant.
Präsident John F. Kennedy widersetzte sich den Northwoods-Plänen, und verhinderte damals in Zeiten des kalten Krieges die drohende Katastrophe.

- 1964 – Der Golf-von-Tonking-Zwischenfall, bei dem ein US-amerikanisches Kriegsschiff angeblich von nordvietnamesischen Schnellbooten mit Torpedos unter Beschuss genommen wurde.
Die daraufhin erlassene Tonkin-Resolution zur „Förderung der Erhaltung des internationalen Friedens und der Sicherheit in Südostasien“ (!) vom 7. August 1964 ermächtigt Präsident Lyndon B. Johnson zum Krieg – als Antwort auf eine nordvietnamesische Provokation, so die offizielle Lesart. Sie gab dem US-Militär freie Hand beim Angriff gegen Nordvietnam, und war der offizielle Beginn des Vietnam-Krieges.

1971 veröffentlichte der Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg einen als Pentagon-Papiere bekannt gewordenen Bericht, der die Darstellung des Zwischenfalls durch die frühere Regierung als bewusste Falschinformation entlarvte. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Krieg in Vietnam und die amerikanische Beteiligung bereits ihren Höhepunkt erreicht.
Am 30. November 2005 gab der US-Geheimdienst NSA geheime Dokumente frei und bestätigte damit indirekt, aber offiziell, dass der Vietnamkrieg infolge einer Falschmeldung begann.

- 1967 – Der Angriff auf die USS Liberty – Am 8. Juni 1967, während des Sechstage-Krieges zwischen einer arabischen Kriegsallianz der Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien gegen Israel, wird das amerikanische Aufklärungsschiff „USS Liberty„, ein Spionagekreuzer der National Security Agency (NSA) vor der Küste Ägyptens plötzlich und über eine Stunde lang von israelischen Kampfflugzeugen und Torpedobooten angegriffen, von denen die Hoheitszeichen entfernt worden sind.
Die Israelis feuern mit allem, was sie haben: Raketen, Bomben, Maschinengewehren, Napalm, Torpedos. Sie wollen das US-Schiff mit seiner gesamten Besatzung versenken. Selbst Rettungsboote werden angegriffen. 34 Seeleute der „Liberty“ sterben, 171 werden verwundet.

Trotz der israelischen Bemühungen, das Kommunikationssystem der Liberty zu zerstören, wurden mehrere Notrufe abgegeben. 2 Flugzeugträger waren auch in der Nähe, und von beiden wurden Flugzeuge zur Untersuchung des Notsignals losgeschickt. Nur – dann hat Präsident Lyndon B. Johnson persönlich plötzlich den Rückzug der Flugzeuge befohlen, und somit zugelassen dass amerikanische Soldaten grundlos getötet wurden. Es wurde auch nicht das Geringste unternommen um die Verantwortlichen in der israelischen Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.
War es den Amerikanern gar nicht unrecht, in diesen Krieg mit einzusteigen? Dieses Motiv darf nie ausgeschlossen werden. Kriege sind bekanntlich gut für die Eliten aus der Wirtschaft.

Zunächst behaupten die Israelis, nicht sie, sondern die Ägypter hätten das US-Schiff angegriffen. Den Amerikanern sollte ein Grund geliefert werden, aktiv an der Seite der Israelis in den Krieg gegen die Araber einzutreten. Offiziell blieben die USA in dem Konflikt neutral, um den Sowjets keine Handhabe zur militärischen Unterstützung Ägyptens und Syriens zu geben.

Als Israels Version nicht zu halten ist, behauptet die Regierung in Tel Aviv, ihre Marine habe die „Liberty“ mit einem ägyptischen Frachtschiff verwechselt, das mit Kriegsmaterial nach Alexandria unterwegs war. Bis heute halten die Israelis an dieser Version fest. Doch Journalist Christopher Mitchell präsentiert in seinem Dokumentarfilm „Angriff auf die „Liberty“ – Warum Israel im Sechstagekrieg ein US-Schiff bombardierte“ Aussagen von Zeugen, die belegen, dass die Israelis die „Liberty“ vor der Bombardierung eindeutig als US-Schiff erkannt hatten.

Und er liefert Beweise für seine These, dass Präsident Johnson und Verteidigungsminister McNamara den Tod ihrer Landsleute hinnahmen, um Israels Kriegsziele nicht zu gefährden.

- 1991 – Der Irak-Krieg – Der durch den Irak-Iran-Krieg hochverschuldete Irak erhoffte sich, durch eine Senkung der Ölförderquote eine Steigerung des Ölpreises zu erzielen, um seine Schulden zu begleichen, woraufhin Kuwait seine Quote erhöhte und die Preise senkte. Diese Olüberproduktion der Kuwaitis liess den Olpreis von 21 Dollar je Barrel auf 11 Dollar je Barrel fallen. Das kostete den verschuldeten Irak jährlich 14 Milliarden Dollar, was er sich nicht länger leisten konnte, es sei denn, er akzeptierte die wirtschaftliche Kapitulation.

Am 17. Juli 1990 warf der Irak dem Nachbarland Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten vor, weit mehr als die im Rahmen der OPEC vereinbarte Menge an Erdöl zu fördern und damit die Preise zu drücken. Außerdem bezichtigte der Irak Kuwait, durch Schrägbohrungen im Ölfeld Rumailah entlang der gemeinsamen Grenze aus irakischen Ölfeldern gefördert zu haben.
„Provoziert“ durch die kuwaitische Ölpreis-Politik und zugleich „ermuntert“ durch die Aussagen der damaligen US-Regierung unter Bush senior, die „USA haben mit Kuwait kein Verteidigungbündnis im Falle eines Angriffs, und kein Interesse am inner-arabischen Konflikt bezüglich der Grenze mit Kuwait“, marschierte der Irak schliesslich in Kuwait ein.

Die Propaganda-Abteilung – neben den „üblichen“ Vorwürfen, wie Besitz und Verbreitungsgefahr von Chemie-/ Massenvernichtungswaffen (was man als Lieferant ausnahmsweise sogar wirklich mal sicher wissen muss), und angestrebten Nuklearwaffen, sowie der ebenso „üblichen Dämonisierung“ – wäre da einmal die so genannte „Brutkasten-Lüge„:
Am 10. Oktober 1990 sagte vor dem Menschenrechts-Ausschuss des US-Kongress (Congressional Human Rights Caucus) ein 15-jähriges Mädchen unter dem Namen „Nayirah“ über angebliche Gräueltaten während der irakischen Kuwait-Invasion aus.
Sie sagte, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und dabei beobachtet, wie irakische Soldaten in der Entbindungsstation kuwaitische Babys aus ihren Brutkästen gerissen und sie zu Boden geworfen hätten. Die Brutkästen hätten sie mitgenommen. „Ich sah die irakischen Soldaten wie sie mit Gewehren ins Krankenhaus kamen und die Babys aus den Brutkästen nahmen und zum Sterben auf den kalten Boden legte“.

Am 27. November 1990 wiederholte Nayirah ihre Schilderungen sogar vor dem UN-Sicherheitsrat, gemeinsam mit einem weiteren Augenzeuge, der als Chirurg Dr. Behbehani vorgestellte wurde und nach eigenen Angaben einem Begräbnis von 40 Babies beigewohnt hatte, die auf die gleiche Weise ermordet worden waren.
Erst später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um Nijirah al-Sabah, die sich die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA, Saud Nasir al-Sabah, handelte. Die in den USA operierende kuwaitische Lobbyorganisation „Citizens for a Free Kuwait“ hatte die PR-Firma Hill & Knowlton beauftragt, Nayirahs Geschichte (die von Lauri Fitz-Pegado erfunden worden war) publik zu machen.
Wie sich ebenfalls herausstellte, war Dr. Behbehani kein Chirurg, sondern Zahnarzt, er gab nach dem Krieg offen zu, dass er gelogen hatte.

Das Ziel dieser Propagandalüge war es, zweifelnde Politiker und insbesondere auch die Bevölkerungen in den USA und anderen Staaten der Anti-Hussein-Koalition von der Notwendigkeit eines Waffenganges am Golf überzeugen.
Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass Nayirah nicht dort gearbeitet habe und die von ihr beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hätten. Nayirah war nie in einem Krankenhaus in Kuwait. Sie hatte Washington DC nie verlassen.

Nayirahs erfundene Geschichte hatte eine durchschlagende Wirkung auf die Politik der USA gegenüber dem Irak. Präsident George H. W. Bush erwähnte Nayirahs Geschichte in den nächsten fünf Wochen nicht weniger als sechs Mal.
Der US-Senat stimmte schließlich mit 52 zu 47 Stimmen für einen Krieg gegen den Irak, was 1991 zum Zweiten Golfkrieg führte. Es wurde in einer Umfrage nachgewiesen, dass es diese Story mit den insgesamt 312 Frühgeburten war, die die Öffentlichkeit gegen Hussein in Rage brachte und den 2. Golfkrieg erst möglich machte.
Craig L. Fuller, der Leiter von Hill & Knowlton ist ein persönlicher Freund des Vater’s Georg.W.Bush. Hill & Knowlton erhielt für diese Publikmachung später 14 Millionen Dollar von der US-Regierung.

(Pikanterweise: Noch am 24. Februar 2003, also unmittelbar vor Beginn des letzten Irak-Krieges, sendete das ZDF unkommentiert das Fernsehspiel „Live aus Bagdad“ über die Arbeit der CNN-Reporter im Irak 1990/91, obwohl der Film die erwiesenermassen erfundene und inszenierte Brutkasten-Story als reales Ereignis präsentiert, dabei war bereits seit elf Jahren bekannt, dass es sich dabei um eine Propagandalüge handelt.)

Als George Herbert Walker Bush amerikanische Truppen in den persischen Golf beorderte, um die irakische Invasion Kuwaits vom August 1990 zurückzuschlagen, war es Teil der Argumentation der Regierung, dass die irakische Armee auch Saudi-Arabien bedrohte (und daher dringend eine dortige Stationierung von US-Truppen nötig wäre).
Mit Verweis auf streng geheime Satellitenbilder schätzen Pentagonvertreter Mitte September, dass bis zu 250.000 irakische Truppen und 1.500 Panzer an der Grenze stehen würden und damit einen wichtigen Öllieferanten der USA bedrohen würden.

Doch als die St. Petersburg Times aus Florida in den Besitz zweier Bilder von kommerziellen russischen Satelliten kam, die zur gleichen Zeit gemacht wurden und die gleiche Region darstellten, waren keine irakischen Truppen an der saudischen Grenze zu sehen – nur leere Wüste. („Iraqi troops satellite photos“ were fake)
Und wer meint: ist doch klar, die Spuren hat der Wind verweht – nix is! Man kann heute noch auf Satellitenbildern im Wüstensand die Panzerspuren aus dem 2. Weltkrieg sehen.

- 2003 – Der nächste Irak-Krieg – den man wohl nicht ohne Miteinbeziehung eines vorhergehenden einschneidenden Ereignisses betrachten kann (und darf) – dem 11. September 2001, das „neuen Pearl-Harbor„.
Aufgrund des Umfanges an Theorien und Informationen zu 9/11 werde ich auf diesen Punkt an dieser Stelle nicht allzu umfassend eingehen – nur soviel:

Ein solches Ereignis wurde bereits 1998 im Strategiepapier des Project for the New American Century (PNAC, zu deutsch: Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert), als durchaus „hilfreich“ eingestuft – um den laut PNAC nötigen Prozess der „Umstrukturierung der amerikanischen Streitkräfte“ („Rebuilding Americas Defenses„, .pdf), sowie der gesamten restlichen Welt zu Gunsten Amerikas, zu beschleunigen.

Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor. „

auf deutsch: „Der Prozess der Transformation wird, obwohl er einen revolutionären Wandel mit sich bringt, voraussichtlich von längerer Dauer sein, außer im Fall eines katastrophalen und beschleunigenden Ereignisses – wie etwa einem neuen Pearl Harbor.“

Schliesslich weiss man beim PNAC auch:

„American leadership is good both for America and for the world“

Vorsitzender des PNAC ist der Publizist William Kristol, Herausgeber des „Weekly Standard“ und ehemaliger Herausgeber des Commentary Magazine. Gegenwärtige und ehemalige Mitglieder sind unter anderem auch Mitglieder der Bush-Regierung:

  • Vizepräsident Dick Cheney
  • der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld
  • sein ehemaliger Stellvertreter und jetzige Weltbank-Direktor Paul Wolfowitz
  • Vize-Außenminister Richard Armitage
  • der einstige Präsidentenberater Richard Perle
  • der ehemalige Staatssekretät und ehemalige Botschafter bei der UNO John R. Bolton
  • der ehemalige Stabschef des Vizepräsidenten Lewis Libby
  • der Direktor der Drogenaufsichtbehörde William J. Bennett
  • Zalmay Khalilzad, der spätere US-Botschafter in Afghanistan

Zu den weiteren Mitglieder gehören Jeb Bush, der ehemalige Gouverneur von Florida und Bruder des Präsidenten, der ehemalige CIA-Direktor James Woolsey sowie der Politologe Francis Fukuyama.

Sehr ausführliche Informationen zum PNAC bei politblog.net.


„Ehrlich – es war ein vorbeugender Erst-Schlag.“

Beispiele für Verbrechen der CIA:

  • 1953 Staatsstreich in Persien
  • 1954 Paramilitärischer Umsturz in Guatemala
  • 17./18.1.1961 Mord an Patrice Lumumba
  • 1962 Umsturzversuche in Kuba
  • 1973 Der Mord an General René Schneider, Oberbefehlshaber Chile
  • 1973 Putsch in Chile, Ermordung und Folter von Abertausenden
  • 1980 Ermordung des Erzbischof Romero
  • 1986 Iran-Contra „Affaire“ und der illegale Nicaragua-Krieg
  • Über ein Jahrzehnt Menschenversuche mit Gehirnwäsche im Geheimen…

- Ausführliche Infos über Hauptverantwortliche und Hintermänner, sowie über die „Präsidenten der USA als politisch Hauptverantwortliche“ sind zu finden bei sgipt.

Mehr zu Propaganda und Krieg allgemein..:

- Der Informationskrieg @miprox
- Kriegspropaganda: Die Mutter aller Lügen @gegeninformationsbuero

..zu guter letzt, als kleines Abschluss-“Highlight“ – Das Paper des „US Department of Homeland Security: Detention and Removal Strategy for a Secure Homeland“.

Es heißt -

*trommelwirbel*

–> ENDGAME – Office of Detention and Removal Strategic Plan, 2003 – 2012 (.pdf)

—————————–

Siehe auch:

Weiterführende Videos:
- Terrorsturm – deutsche Synchronisation – Teil 1 @video.google
- Dead in the Water – The Sinking of the USS Liberty @video.google
- Ein „Klassiker“: Donald Rumsfeld and Saddam Hussein @youtube
- Szenen: Der Irak-Iran-Krieg @video.google
- Die Wahre Geschichte des Golfkrieges 1991 @video.google
- Szenen: Der Krieg der USA im Irak – 2003-? @youtube
- „Es begann mit einer Lüge“ – Fälschungen in der Berichterstattung zum Kosovo-Krieg @video.google

Weiterführende Links:
- Macht und Ohnmacht der Worte : William Randolph Hearst und der Weg der USA zur Weltmacht, 1898-1917 (.pdf) @deposit.d-nb
- Wenn Präsidenten lügen – Daniel Ellsberg und die Pentagon Papers @3sat
- Die U.S.S Liberty @politblog
- Angriff auf die „Liberty“ – Warum Israel im Sechstagekrieg ein US-Schiff bombardierte @wdr
- Am Anfang stand die Lüge @telepolis
- Risky Business: The World According to Hill & Knowlton @pr-watch
- Die Lüge vom bevorstehenden Einmarsch Saddams in Saudi-Arabien @politblog
- „Governments lie“ @swans
- Kriegspropaganda: Die Mutter aller Lügen @gegeninformationsbuero
- Regierungen lügen immer, um einen Krieg zu begründen @hahn.blogkade
- Informationskrieger: PR-Agenturen im Dienst von multinationalen Konzernen und Lobbyverbänden, von Regierungen, Militär und Geheimdiensten @miprox
- Die geheime Geschichte der amerikanische Kriege – Verschwörung und Krieg in der US-Außenpolitik @miprox
- „Nützliche Lügen“ @uni-kassel

Anmerkung: Quellen teilweise direkt zitiert.

..zurück zum 1. Teil: Die Nazi-Verbindungen




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